Die gebräuchlichsten Holzarten, Nahrungsaufnahme und Wachstumsphasen des Baumes (zum Beispiel Kern-, Reift-, Splintholz), das Schwinden des Holzes sowie Krankheiten und Fehler an Brettern - das sind zentrale Inhalte in der Fachausbildung der HolzküferInnen. Hinzu kommen Kenntnisse der Hilfsmaterialien wie Lacks, Chemikalien, Reinigungsmitteln, Knospen, Fasstalg, Bandeisen und Verschlüssen sowie der verschiedenen Spezialhobel und ihrer Anwendung. Vermittelt werden auch unterschiedliche Arbeitstechniken und -vorgänge, so zum Beispiel Fässer und Bottiche (ob rund oder oval) berechnen, Risse zeichnen und Modelle herstellen sowie das Holz richtig schneiden und die Fässer vermassen.
Im Übrigen gehören auch Weinbereitung (von der Traube bis zur Abfüllung des Weines), Weingeografie und Degustation zur Ausbildung der HolzküferInnen. Der Fachunterricht besteht (wie bei den WeintechnologInnen) aus Chemie, Physik, Mikrobiologie, Maschinenlehre und Lebensmittelgesetz.