Der Küfer beziehungsweise die Küferin übt eigentlich zwei Berufe aus - Holzbearbeitung zum einen, Weinbereitung und -pflege zum anderen. Im Vordergrund steht allerdings die Herstellung beziehungsweise Reparatur von Fässern, Standen und Kübeln aller Art. Seit andere Materialien zur Lagerung von Wein und anderen Flüssigkeiten entwickelt worden sind (vor allem Beton und Chromstahl) verschwanden die früher weit verbreiteten Küfereien. Holzfässer wurden zunehmend als unhygienisch eingestuft, das trug dazu bei, dass sie in den Sechziger und Siebziger Jahren beinahe vollständig aus den Lagerkellern verschwanden. Gegenwärtig ist das Holzfass wieder sehr gefragt - Lagerfässer wie Barrique sowie Weine mit Eichenholzaromen sind gross in Mode. Gemäss "SonntagsZeitung" vom 27. 2000 dieses Jahres gibt es heute noch drei Küfereien in der Schweiz, die allerdings wieder mehr zu tun haben als auch schon, weil "Weine mit Eichenholzaromen gross in Mode sind".
Abgeschlossene Volksschule.
Handwerkliches Geschick, Interesse an der Natur sowie an physikalischen und technischen Vorgängen, gute Beobachtungsgabe, exakte Arbeitsweise, gute Gesundheit wegen körperlicher schwerer Arbeit in teilweise feuchten Kellern, Charakterfestigkeit (Umgang mit Alkohol).
Die Lehre dauert drei Jahre.
Grundlage der Ausbildung ist das Reglement über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der KüferInnen vom 19.8.1986. Mit der Lehrabschlussprüfung wird das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als gelernter Küfer/gelernte Küferin erworben. Es besteht die Möglichkeit, die Berufsmittelschule zu besuchen und die Berufsmatura zu erwerben.
Roland Suppiger
Küferei Suppiger GmbH
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6403 Küssnacht am Rigi SZ
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