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Gesundheitsförderung

Seit dem 1. Januar 2003 ist das Berufsbildungszentrum Wädenswil Mitglied des Schweizerischen Netzwerkes Gesundheitsfördernder Schulen SNGS.

SNGS

Mit diesem Beitritt hat sich das BZW verpflichtet, „sich an den Zielen der gesundheitsfördernden Schulen zu orientieren und insbesondere

  • das Gesundheitsbewusstsein, die Selbstachtung und das Wohlbefinden aller an der Schule Beteiligten;
  • ein gutes Klima zwischen Lehrer- und Schülerschaft, unter den SchülerInnen und zwischen Schule, Eltern und Umfeld;
  • anregende und herausfordernde Angebote für die SchülerInnen;
  • die Zusammenarbeit mit den Fachstellen des lokalen und regionalen Umfeldes“

zu fördern [aus Vereinbarung mit SNGS].

Was für alle Schulen Gültigkeit hat – als Schnittstelle zwischen Privatbereich und Berufsfeld wird die Schule zum Modell für Gesundheits-, Ess-, Sucht-, Sozial- und Konfliktverhalten – gilt für das BZW Wädenswil als Ausbildungszentrum (mit Internat) für LebensmitteltechnologInnen, WinzerInnen, WeintechnologInnen u.a. im Speziellen. Gegenüber Lernenden, die nicht nur als mögliche KonsumentInnen, sondern auch als künftige ProduzentInnen von Genuss- beziehungsweise potentiellen Suchtmitteln betroffen sind, hat die Schule eine besondere Verantwortung.

  • Auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule
  • Auf dem Weg zur Verhandlungskultur

Mit diesen zwei Kurzformeln kann die vom BZW eingeschlagene Entwicklung umschrieben werden.

 

Folgende Projekte wurden [nebst kleineren Massnahmen] in den ersten fünf Jahren als Netzwerkschule umgesetzt:

Strukturelle Massnahmen Soziokultur: Das unter dem Motto «Mitreden. Zuhören. Verhandeln. Mitbestimmen» schon im Herbst 2000 lancierte Teilprojekt Soziokultur war ein Versuch, Fragen und Konflikte durch direkte Verhandlungen zwischen den Betroffenen zu klären. Hauptziele waren:

  • Demokratische Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozesse erleben
  • Verhandlungs- statt Verordnungskultur
  • Konflikte in direkten Auseinandersetzungen «lösen»

Nach Auswertung einer dreijährigen Projektphase, in der verschiedene Modelle (Vollplenen, Runde Tische, Ombudsstelle) ausprobiert wurden, beschlossen die Mitarbeitenden des BZW, das Modell Ombudsstelle in den schulischen Alltag umzusetzen. Es beinhaltet einerseits die Ombudsstelle - die allen Lernenden und Mitarbeitenden als vertrauliche «Klagemauer» zur Verfügung steht und auf Wunsch Verhandlungen beziehungsweise Konfliktklärungsgesspräche organisiert beziehungsweise leitet -, andrerseits die kontinuierliche Weiterbildung von Mitarbeitenden und Lernenden in Sachen Verhandlungskultur.

Thematische Massnahmen Gesundheitsförderung: Nebst der Plakatkampagne «Xund isch voll fett» wurden verschiedene Thementage zu den Themen «Gewalt», «Sex von L(Lust) bis Z(Zwang)» sowie «Genuss und Sucht» durchgeführt.

Für die Projektphase 2008-2010 sind folgende Projekte geplant beziehungsweise bereits teilweise umgesetzt:

Thematische Massnahmen Savoir Vivre:

A: Entspannungsmöglichkeit_Geistige Oase // Musik oder Lesetexte in geschützter Kabine

B: Entspannungsmöglichkeit_Ruheort // Ruheecke in Lehrpersonenzimmer

C: Element zu Life-Work-Balance an Klausurtagung 2008

D: Freundlichere Gestaltung des Gangbereichs im Campus Au

Strukturelle Massnahme Monitoring Essen Plus

2008/09: Flächendeckende Befragung der Lernenden der Jahrgänge 2006-2008 zum gesamten Verpflegungsangebot des BZW (Morgenessen, Mittagessen, Nachtessen)

Mai 2009: Diskussion der Resultate und Beschluss über Änderungsmassnahmen im Rahmen eines «Verhandlungstages»

2009/10: Umsetzung der beschlossenen Massnahmen

2010: Flächendeckende Befragung der Lernenden der Jahrgänge 2008-2010, anschliessend Beschluss über definitve Umsetzung der «getesteten» Massnahmen

Ergänzende Informationen zum Inhalt

Ombudsstelle

Jürgmeier

Thea Mauchle [Stellvertretung]

 

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